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Kaffee und Radsport: die Pause an der Bar und eine lange Liebesgeschichte

Kaffee und Radsport: die Pause an der Bar und eine lange Liebesgeschichte

Fahrrad und Espresso: zwei Leidenschaften, die sich oft begegnen

Wer einigermaßen regelmäßig Rad fährt, weiß es: Fahrrad und Kaffee passen oft gut zusammen.

Die Pause an der Bar während einer Ausfahrt, der Espresso vor dem Start, der Cappuccino nach der Rückkehr: Das sind verbreitete Gewohnheiten unter Radfahrern, in Italien und darüber hinaus.

Der Amateurradsport ist in Italien im Übrigen sehr verbreitet, und die Gruppenausfahrt am Wochenende ist für viele Begeisterte ein fester Termin.

Die Verbindung zwischen den beiden Welten hat auch eine lange Geschichte, die über die großen Rennen und die Marken führt, die sie begleitet haben.

Zugleich kursieren rund um Kaffee und Sport viele Überzeugungen, und nicht alle davon sind begründet.

In diesem Ratgeber erzählen wir von der Gewohnheit der Kaffeepause, vom Verhältnis zwischen Kaffee und Profiradsport und davon, was man in allgemeiner Hinsicht über Koffein und körperliche Aktivität wissen sollte.

Zum Schluss sehen wir, welcher Kaffee den Tag eines Radfahrers begleiten kann, vor der Ausfahrt und nach der Rückkehr, und warum die Bar für viele Gruppen ein Treffpunkt bleibt.

Die Kaffeepause: eine Gewohnheit der Radfahrer

Wer an einem Sonntagmorgen an einer Bar vorbeigekommen ist, hat die Szene wahrscheinlich schon gesehen: ein paar Fahrräder an der Wand und eine Gruppe in Radkleidung am Tresen.

Das ist die Kaffeepause, eine der erkennbarsten Gewohnheiten von Menschen, die mit dem Rad unterwegs sind.

In den von Radfahrern am häufigsten besuchten Gegenden sind einige Bars mit der Zeit zu einer gewohnten Station für mehrere Gruppen geworden, erkennbar an der Reihe von Fahrrädern vor der Tür an den Wochenendmorgen.

Der Zeitpunkt hängt von der Gruppe ab. Manche halten auf halber Strecke an, andere bevorzugen den Kaffee vor dem Start, wieder andere sehen ihn als Abschluss der Ausfahrt.

Auch die Wahl des Getränks hängt vom Geschmack ab: Der Espresso am Tresen ist vielleicht der häufigste, doch auch Caffè macchiato, Cappuccino und, in den warmen Monaten, ein kalter Kaffee sind oft zu sehen.

Die Pause hat auch eine praktische Funktion. Sie erlaubt es, die Trinkflaschen zu füllen, etwas zu essen und auf diejenigen zu warten, die ein wenig zurückgeblieben sind.

Für viele liegt der Hauptwert jedoch in der Gesellschaft: Man spricht über die Strecke, den gerade bewältigten Anstieg und das Programm für die nächste Ausfahrt.

Es handelt sich jedenfalls um eine verbreitete Gewohnheit und nicht um eine verbindliche Regel: Es gibt Radfahrer, die lieber nie anhalten, und andere, für die die Pause der beste Teil des Tages ist.

Unter englischsprachigen Radfahrern gibt es sogar einen eigenen Ausdruck, coffee ride, der eine gemütliche Ausfahrt bezeichnet, die genau um die Pause an der Bar herum geplant ist.

Kaffee und die großen Rennen: eine Verbindung mit langer Geschichte

Die Beziehung zwischen Kaffee und Radsport betrifft nicht nur die Sonntagsausfahrten. Sie hat ihre Wurzeln auch im Profiradsport.

In Italien gehört der Radsport seit Generationen zu den meistverfolgten Sportarten, und der Giro d'Italia ist das bekannteste Rennen des Landes.

Die großen Etappenrennen führen durch Dörfer und Städte, und die Bar war oft einer der Orte, an denen sich die Menschen trafen, um sie zu verfolgen und zu besprechen.

Dann gibt es die sichtbarste Verbindung: das Sponsoring.

Italienische Marken aus dem Umfeld von Kaffee und Espressomaschinen sind auf den Trikots von Profimannschaften erschienen und haben dazu beigetragen, diese Verbindung auch für Menschen vertraut zu machen, die nicht Rad fahren.

Auch rund um die Rennen ist der Kaffee präsent: am Start, unter den Begleitern und in den Bars entlang der Strecke, wo das Publikum auf die Durchfahrt des Feldes wartet.

Die beiden Welten teilen auch ein Bild: Espresso und Radsport werden beide mit Italien verbunden, im Land selbst und im Ausland.

Heute setzt sich diese Verbindung fort, bei Amateurrennen, Veranstaltungen und Mannschaften jeder Stufe, und der Kaffee bleibt ein Teil des Tages derer, die Rad fahren.

Koffein und körperliche Aktivität: was man wissen sollte

Wenn von Kaffee und Sport die Rede ist, kommt man früher oder später auf das Koffein.

Koffein gehört zu den Substanzen, die im Zusammenhang mit körperlicher Aktivität untersucht werden, und viele Radfahrer schätzen einen Kaffee vor der Ausfahrt oder während der Pause.

Die Wirkungen sind jedoch von Mensch zu Mensch verschieden: Sie hängen von der individuellen Empfindlichkeit, von den Gewohnheiten und von der im Laufe des Tages getrunkenen Kaffeemenge ab.

Zu diesem Thema kursieren viele Hinweise, oft sehr genaue. Es lohnt sich, daran zu erinnern, dass ein Kaffee eine angemessene Ernährung, eine gute Flüssigkeitszufuhr und die Erholung nicht ersetzt.

Dies sind allgemeine Informationen, die den ärztlichen Rat nicht ersetzen. Wer besondere Bedürfnisse hat, intensiv trainiert oder bestimmte gesundheitliche Voraussetzungen mitbringt, sollte sich mit einem Arzt oder einer qualifizierten Fachperson beraten.

Ein weiterer Aspekt betrifft diejenigen, die am späten Nachmittag oder am Abend Rad fahren und sich fragen, ob der Kaffee der Pause die Nachtruhe beeinflussen kann: Wir haben das Thema in unserem Beitrag zu Koffein und Schlaf vertieft.

Wer das Koffein einschränken möchte, kann auf entkoffeinierten Kaffee zurückgreifen, der die Menge deutlich verringert, ohne sie vollständig zu beseitigen. Wie er gewonnen wird und was sich in der Tasse ändert, erklären wir in unserem Ratgeber zum entkoffeinierten Kaffee.

In jedem Fall bleibt die Kaffeepause vor allem ein Genuss und ein Moment der Ruhe, und so kann man sie auch erleben.

Welcher Kaffee vor und nach der Ausfahrt

Für viele Radfahrer beginnt der Tag zu Hause, mit einem Kaffee, der vor der Ausfahrt zubereitet wird.

Die Wahl hängt von den Gewohnheiten und von der Maschine ab, die wir in der Küche haben.

Wer die Moka liebt, kann in unserer Abteilung für Kaffeebohnen und gemahlenen Kaffee beginnen, wo Sie Mischungen mit unterschiedlichen Merkmalen finden, die Sie nach Ihrem Geschmack auswählen können.

Wer die Bequemlichkeit einer Padmaschine bevorzugt, kann sich an den ESE-Pads mit 44 mm orientieren, mit denen sich ein Espresso in wenigen Handgriffen zubereiten lässt, auch wenn vor der Ausfahrt wenig Zeit bleibt.

Für Kapselmaschinen bieten wir verschiedene Mischungen in Nespresso®-kompatiblen Kapseln an, dazu Formate für die anderen gängigen Systeme.

Nach der Rückkehr ändert sich der Moment. Nach einigen Stunden im Sattel bevorzugen viele ein richtiges Frühstück, mit einem Cappuccino und etwas zu essen.

Für den Cappuccino zu Hause haben wir einen Ratgeber dazu vorbereitet, wie man Milch aufschäumt, während wir die italienischen und ausländischen Gewohnheiten rund um die erste Mahlzeit des Tages in unserem Beitrag zum Kaffee zum Frühstück beschrieben haben.

In den warmen Monaten gibt es auch jene, die nach der Rückkehr einen kalten Kaffee oder einen Caffè shakerato bevorzugen.

Es gibt keine beste Wahl für alle: Manche wünschen sich vor dem Start einen intensiven Espresso, andere bevorzugen eine mildere Mischung, vielleicht als etwas längeren Kaffee.

Auch hier gilt das übliche Kriterium: Der Kaffee wird vor allem nach dem persönlichen Geschmack ausgewählt.

Die Bar als Treffpunkt

Kehren wir zur Bar zurück, denn dort zeigt sich die Verbindung zwischen Kaffee und Radsport jede Woche.

An vielen Orten, vor allem entlang der meistbefahrenen Strecken, haben einige Bars begonnen, sich besonders an Radfahrer zu wenden.

Manchmal sind es kleine Aufmerksamkeiten: ein Fahrradständer vor der Tür, die Möglichkeit, die Trinkflaschen zu füllen, ein freundlicher Empfang für alle, die in Radkleidung ankommen.

In einigen Städten gibt es auch Lokale, die ein Café mit einer kleinen Werkstatt verbinden und genau für Menschen gedacht sind, die Rad fahren.

Ein spezialisiertes Lokal ist jedoch nicht nötig: Oft ist der Treffpunkt der Gruppe die gewohnte Bar, in der der Barista die Stammgäste und ihre Bestellung kennt.

Der Treffpunkt wird oft direkt vor der Bar vereinbart, und der Tag beginnt mit einem Espresso, noch bevor jemand aufs Rad steigt.

Die Pause während der Ausfahrt und der Kaffee nach der Rückkehr gehören zum selben Vergnügen: einen Moment mit denen zu teilen, die mit uns Rad fahren.

Zusammenfassend begegnen sich Kaffee und Radsport auf viele Arten: in der Pause an der Bar, in der Geschichte der großen Rennen, auf den Trikots der Mannschaften und in der Tasse, die zu Hause vor der Ausfahrt zubereitet wird.

Es gibt keine richtige Art, diese Gewohnheit zu leben. Manche betrachten sie als Teil der Ausfahrt, andere genießen einfach einen guten Espresso in Gesellschaft.

Wenn Sie den Kaffee für die nächste Ausfahrt auswählen möchten oder die Mischung suchen, die am besten zu Ihrer Maschine passt, kontaktieren Sie uns: Das Team von Maracatú hilft Ihnen jederzeit gern bei der Auswahl des Produkts, das am besten zu Ihrem Geschmack passt.

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